Ein schönes Fest

Bei strahlendem Sonnenschein begann das Fest mit einem Gottesdienst, der von der evangelischen Kirchengemeinde Jülich gestaltet wurde. Musikalisch wurde der Gottesdienst von einem Projekt-Posaunenchor mit Bläsern aus allen vier Kirchenkreisen unter Leitung von Landesposaunenwart Jörg Häusler begleitet. Einige Kirchengemeinden hatten auf ihren heimatlichen Gottesdienst verzichtet und kamen stattdessen mit Gemeindegruppen bereits zum Gottesdienst in den Brückenkopf-Park.

Nach der anschließenden Eröffnung des Festes wurde den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm auf drei Bühnen und an Ständen auf den Grünflächen, an der Nordbastion und in der durch eine kunstvolle Lichttechnik gestalteten Südbastion geboten. Gospel-, Posaunen- und Gemeindechöre aus den vier Kirchenkreisen unterhielten mit einem beachtenswerten Programm. Besondere Beachtung fanden die Musikbeiträge der indonesischen und tansanischen Gäste, die bereits an der Reformationssynode am vorhergehenden Wochenende teilgenommen hatten.  Zur Freude der Besucher konnten sie den Kabarettisten Fatih Cevikkolu an jeder der drei Bühnen mit einem Ausschnitt aus seinem aktuellen Programm sehen und hören.

Doch nicht nur Unterhaltung wurde an den Bühnen geboten. Ein Interreligiöses Podium sowie ein Interview zum Kirchenasyl, an beiden Veranstaltungen nahm auch der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Manfred Rekowski teil, gehörten zum Bühnenprogramm.

An den vielen Ständen wurden nicht nur kirchliche Arbeitsbereiche präsentiert, sondern auch die Besucher zu verschiedenen Mitmachaktionen animiert. Dabei stellten die Angebote für Kinder und Jugendliche den größten Bereich dar. Die Jugendreferate Jülich und Aachen sowie die Jugendkirche Rheydt haben sich viele Gedanken gemacht und viele ehrenamtliche Mitarbeitende mobilisiert, die den ganzen Tag engagiert Programm machten.

Die Frauenreferate, die Büchereien und die Telefonseelsorgen der vier Kirchenkreise waren mit gemeinsamen Ständen vertreten, ganz im Sinne eines Kleeblatts, dem verbindenden Symbol der vier Kirchenkreise. Das Diakonische Werk Jülich, der Dialog der Religionen aus Aachen und das inklusive Projekt „Wir wollen Vielfalt“ aus Gladbach-Neuss sind nur einige Beispiele der kirchlichen Angebote, die auch vertreten waren.

Obwohl das Fest von allen Beteiligen viel Zeit und Kraft erfordert hatte, waren alle am Ende sehr zufrieden, da es gut von den Besuchern aus allen Kirchenkreisen angenommen wurde. Es war „ein fröhliches, buntes und lebendiges Fest“ sagte Barbara Keßler, Leiterin der Telefonseelsorge Neuss.  „Ich finde, dass sich (ev.) Kirche in aller Vielfältigkeit zeigen konnte und nach meinem Eindruck kam es an vielen Ständen, auf den Wegen dazwischen und bei den Bühnenprogrammen zu Kontakt und Begegnungen und uns allen hat die Teilnahme viel Freude gemacht.“  

Bild-Impressionen vom Fest der Begegnung (Bilder privat)

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